30 Jahre Hubertuszug „Fooder Överdinger“

Die Geschichte der „Fooder Överdinger“ beginnt am 17. Juni 1987 auf der Neusser-Furth. Dort trafen sich 9 Freunde, um gemeinsam einen neuen Schützenverein zu gründen.

Diese Freunde und Gründungmitglieder sind Hans Dietze, Peter Erpenbach, Herbert Klasen, Ralf Lange, Helmut Schmid, Manfred Schillings, Ingo Tappermann, Jörg Werner und Peter Woschytzki.

Als Uniform kam nur die Hubertusuniform in Betracht und ein Name war schnell gefunden.

Pfingsten 1988 nahmen wir dann zum ersten Mal am Further Schützenfest teil. Wir haben es mit Bravour und eiserner Kondition überstanden und schon damals zeichnete sich ab, was den Zug bis heute zusammenhält. Alle Zugaktivitäten werden gemeinsam mit Frauen, Freundinnen und Kindern gestaltet.

1997 bestand unsere Zug  10 Jahre, was wir nicht nur gebührlich gefeiert haben. Wir entschlossen uns unsere erste Großfackel zu bauen. Zu unserem Glück hatten wir unter uns ein paar gute Handwerker und genügend Leute für die Zuarbeit. Das Motiv unserer Fackel lautete „Nikolausmaat op de Food“.

Im Jahr 2000 erholten sich einige Överdinger direkt nach Pfingsten im Urlaub auf Rhodos. Neben Sonne und Meer bot der Urlaub viel Spaß und vor allem „All Inclusive“. Nach Schützenfest eine fatale Sache – unsere Konstitution und Kondition war hervorragend, dennoch hatte fast jeder in der ersten Woche mal seine Auszeit. In der zweiten Woche begann dann die eigentliche Erholungsphase.

Wir nahmen an mehreren  Schützenfussballturnieren teil, mußten 2003 aber einsehen, dass Fußball nichts mehr für uns ist. Ingo Tappermann erlitt eine Verletzung an der Achillessehne und fiel sogar noch über Pfingsten als unser Oberleutnant aus.

2003 wurde es wieder Zeit für einen Överdinger Ausflug und so fuhren wir im Juli nach Holland ans Ijselmeer. Es waren alle mit an Bord und trugen zu einem gelungenen Ausflug bei. Wir erinnern uns gerne  an die Fahrradtour rund ums Ijselmeer, die Dank Gegenwind auf dem Rückweg immer länger wurde oder an die nicht zu klärende Frage, ob der Kölner Dom nun rechts- oder links-rheinisch liegt…

Nachdem die Kohlfahrt der Nordleute kennengelernt hatten, wollten wir zeigen, dass wir das noch besser können. Gesagt – und dank Hansi und Mechtilde Dietze – auch in die Tat umgesetzt. Im März 2005 startete die „Erste Further Kohlfahrt“ und so „boselten“ wir über die Furth, um den Tag dann bei Hansi und Mechtilde ausklingen zu lassen.

Viele gemeinsame Unternehmungen prägen noch heute die Gemeinschaft. Hierzu zählen Winterurlaube im Kleinwalsertal und im Zillertal, Sommerurlaube in Griechenland und in der Türkei sowie Fahrradtouren in die Biergärten in der näheren Umgebung.

Das jährliche Zugschießen wird auch schon mal mit der WIi oder der Armbrust erledigt.

In 2012 haben wir gemeinsam mit unsren Freunden vom Hubertuszug „Jagdfalken“ aus der Stadt unser 25 jähriges gefeiert und 2016 sind wir haben wir mit den „Jadgfalken“ bei deren 40 jährigem Jubiläum gemeinsam über den Markt marschiert.

Im Laufe der 30 Jahre haben die „Överdinger“ immmer wieder Verantwortung im Hubertuscorps übernommen. So wurden 10 Großfackeln gebaut.  Hans Dietze agierte viele Jahre als Festausschussvorsitzender und zweiter Vorsitzender des Corps. Im Jahr 2011 errang Michael Gedatus die Würde des Hubertuskönigs.

Wir freuen uns auf ein schönes Jubiläums-Schützenfest 2017 bei dem Woffram Zierold auf 50 Jahre und Hans Dietze auf 40 Jahre Regimentszugehörigkeit sowie Jörg Werner auf eine 25 jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft zurückblicken können. Im Jubiläumshjahr besteht der Zug aus folgenden aktiven Mitgliedern: Kim-Uwe Gauls (Oberleutnant), Michael Gedatus (Leutnant), Jörg Werner (Feldwebel und 2. Vorsitzender), Hans Dietze (Kassierer und 1. Vorsitzender), Ingo Tappermann, Wolfram Zierold, Günter Martin,  Andreas Braun, Frank Lindlau, Bastian Lindlau..

Als krönenden Abschluss des Jubiläums starten einige Zugmitglieder am Mittwoch nach Pfingsten in den einwöchigen Mallorca-Urlaub.