Jahreshauptversammlung der St. Hubertusschützen Neuss-Furth

Am gestrigen Freitag versammelten sich die Mitglieder der Further St. Hubertusschützen im Kardinal-Bea-Haus, um ihre Jahreshauptversammlung abzuhalten.

Gegen 19:40 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende Marcel Hähnen die Versammlung und konnte neben dem Hubertuskönig Hartmut Hoffend und Jungkönig Marvin Meinert auch die beiden Ehrenmitglieder Willi Jansen und Wilfried Fahle begrüßen. Ebenfalls konnte er den neugegründeten St. Hubertuszug „Ärm Söck“ begrüßen. Nach Verlesung der Jahresberichte wurden die Anträge des geschäftsführenden Vorstandes (Streichung des Musikkostenbeitrags, Reform des Gästebeitrags und die Satzungsänderung) einstimmig durch die Versammlung beschlossen .

Bei den Neuwahlen des geschäftsführenden Vorstandes wurden Marcel Hähnen (1. Vorsitzender) und Carsten Zollitsch (Kassierer) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Mit Robin Crump vom Zug „Allzeit bereit“ gelang es dem Vorstand einen Jungschützen für die Vorstandsarbeit zu gewinnen. Robin Crump wurde als zusätzlicher Junschützenbeauftragter, ebenfalls einstimmig, in den erweiterten Vorstand gewählt.

Weiterhin wurden folgende Ämter im erweiterten Vorstand gewählt:
Major: Wilfried Moosbauer
Hauptmann: Markus Thomanek
stv. Kassierer: Dirk Hollmann
stv. Geschäftsführer: Wolfgang Kenkenberg
Schießmeister: Robert Dost, Günter Willen, Michael Tischler
Jungschützenbeauftragter: Thomas Neviandt
stv. Jungschützenbeauftragter: Volker Trippel
Archivar: Frank Sauer
Pressewart: Thomas Weiss

Ergebnis der Zugauslosung
1. St. Hubertus Fahnenkompanie
2. St. Hubertuszug „Wilde Kerle“ (Jungschützenzug)
3. St. Hubertuszug „Further Jungschützen“ (Hauptmannszug)
4. St. Hubertuszug „Wisseberger Jonges“
5. St. Hubertuszug „Fidele Fooder“
6. St. Hubertuszug „Neu-Brücker-Jungen“
7. St. Hubertuszug „Utjespellt
8. St. Hubertuszug „Springender Hirsch
9. St. Hubertuszug „Immer jood drop“
10. St. Hubertuszug „Treue Schluppe“ (Blockführer)
11. St. Hubertuszug „Wisseberger Fründe“
12. St. Hubertuszug „Fooder Överdinger“
13. St. Hubertuszug „Ärm Söck“
14. St. Hubertuszug „Mer köönne och ohne ze speele“
15. St. Hubertuszug „Fröhlichkeit“
16. St. Hubertuszug „Hirsche & Falken“
17. St. Hubertuszug „Allzeit bereit“

Hartmut Hoffend ist neuer St. Hubertuskönig der Furth

Die Further St. Hubertusschützen feierten am Sonntag, den 22. Oktober
2017, traditionell auf dem Hoferhof ihren Patronatstag. Dieser wurde wie gewohnt um 9.30 Uhr mit einer Feldmesse im Zelt eingeleitet, die Pfarrer Hans-Günter Korr zelebrierte. Musikalisch wurde die Feldmesse von einigen Musikern der Kapelle „Frohsinn Norf“ begleitet.

Nach einer kurzen Pause, in der der Altar abgebaut wurde, konnte der 1. Vorsitzende Marcel Hähnen im Anschluss neben den Hubertusschützen eine wahrhaft große Anzahl an Gästen begrüßen, die nicht nur von der Furth angereist waren. Im Anschluss an die Begrüßung begannen auch schon die Schießen um die Königswürden, die unter der bewährten Leitung der Corpsschießmeister Robert Dost, Günter Willen und Michael Tischler durchgeführt wurden.

Im Pfänderschießen der Jungschützen waren folgende Schützen erfolgreich:
Kopfritter Marco Schmitz (Hirsche und Falken) mit dem 14. Schuss, rechter Flügelritter Mike Jotanovic (Allzeit Bereit) mit dem 20. Schuss, linker Flügelritter Robin Crump (Allzeit Bereit) mit dem 37. Schuss und Schweifritter Christoph Heupgen (Allzeit Bereit) mit dem 45. Schuss. Beim Schießen um die Würde des Jungschützenkönigs 2018/2019 der Further St. Hubertusschützen setzte sich Marvin Meinert (Hirsche & Falken) mit dem 14. Schuss erfolgreich gegen seine Konkurrenten durch.

Zeit gleich wurde das Pfänderschießen der St. Hubertusschützen eingeleitet.
Nach geraumer Zeit standen mit Ingo Karrasch (Fahnenkompanie) – Kopfritter mit dem 27. Schuss, Theo Dost (Springender Hirsch) – rechter Flügel mit dem 46. Schuss, Matthias Knops (Treue Schluppe) – linker Flügel mit dem  78. Schuss und Matthias Wrangel (Fidele Fooder) – Schweif mit dem 95. Schuss, die Ritter des noch zu ermittelnden Hubertuskönig fest.

Dem schloss sich sodann das Schießen um die Würde des Hubertuskönigs 2018/2019 an. Hier konnte sich Hartmut Hoffend (Fahnenkompanie) mit dem 84. Schuss erfolgreich durchsetzen und trägt sich somit als S. M. Hartmut I. Hoffend in die Annalen ein.

Nach einer Pause und dem gemeinsamen Grünkohl-Essen wurde der Gästekönig ermittelt. Hans-Peter Schlütter errang diese Würde.  Da er den begehrten Schinken schon seit Jahrzehnten selbst stiftet, übergab er diesen an den neuen Hubertuskönig.

Desweiteren wurde Präses Hans-Günter Korr anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums auf der Neusserfurth mit der goldenen Nadel der St. Hubertusschützen geehrt.

Nach dem die Trophäen des Pokalschießens durch Schießmeister Robert Dost verliehen wurden, ließen die Hubertusschützen den Tag, gemeinsam mit ihren Gästen, gemütlich ausklingen.

 

Reitercorps Neuss-Furth sammelt für den Guten Zweck

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

wir möchten euch heute auf eine besondere Aktion des Reitersiegers und des Neuss-Further Schützenkönigs S. M. Christoph I. aufmerksam machen und um Eure Unterstützung bitten.

Der Reitersieger hat anlässlich seines Siegerjahres 2017/2018 einen Ansteckpin gestiftet, dessen Verkaufserlös vollumfänglich einem sozialen Zwecke zugute kommen soll.

Der PIN wurde durch den weit über die Grenzen der Stadt Neuss bekannten Karikaturisten Wilfried Küfen gestaltet und ist – unserer Meinung nach – sehr schön gelungen. Auch verzichtet das Siegerpaar, Anne und Christoph, zum Wohle der Initiative auf alle Blumenpräsente und bittet stattdessen freundlichst um eine Spende.

Als Institutionen, der die Sammlung zugute kommen sollen, haben sich Anne & Christoph einmal dasKinder- und Jugendhospiz Regenbogenland und die Initiative Schmetterling Neuss ausgesucht. Beides Institutionen, die sich besonders im Bereich der Kinderbetreuung engagieren.

Der Ansteckpin kann bei allen Reitercorps Mitgliedern für 5,00 EUR erworben werden. Sprecht sie gerne an!

Sie konnten bereits mehrere hundert der Pins verkaufen und hoffen auf Eure Unterstützung!

Lasst uns gemeinsam etwas Gutes tun – wir zählen auf euch!

Schützenkönig Christoph I. Golasch

Nachdem sich Christoph Golasch beim letztjährigen Ringstechen, am Pfingstmontag, die Würde des hohen Reitersieger 2017/18 sichern konnte, setzte er am Samstag, dem 21. April noch einen drauf. Mit dem 20. Schuss holte er unter dem Beifall der Anwesenden den Vogel von der Stange, sprich die Königswürde der „St. Sebastianus Schützenbruderschaft Neuss-Furth“ für das Jahr 2018/19 erringen und regiert nun mit seiner Königin Anne sowie den beiden Prinzessinnen Victoria und Carlotta die Further Schützen.

DIe St. Hubertusschützen Neuss-Furth e. V. wünschen Euch ein unvergessliches Königsjahr.

Patronatstag 2017

Am 22.10.2017 fand der jährliche Patronatstag der St. Hubertusschützen im Hofer Hof in Kaarst statt.

Der Tag begann mit dem Feldgottesdienst zu Ehren des heiligen Hubertus. Zelebriert wurde dieser von Pater Georg und musikalisch begleitet von der Kapelle „Frohsinn Norf“.

Zu Beginn des Festaktes konnte der 1. Vorsitzende Marcel Hähnen zahlreiche Abordnungen des Further Regiments sowie Gäste aus dem Umland begrüßen.

Nach den einführenden Worten des Schießmeisters Robert Dost begann die Ermittlung des Jungkönigs und seiner Ritter.

Ritter des Kopfes wurde Cedric Müller von den „Neu-Brücker-Jungen“. Ritter des rechten Flügels wurde Georg Redel, Ritter des linken Flügels wurde Sven von der Ruhr und Ritter des Schweifes wurde der noch amtierende Jungkönig Christoph Heupgen. Alle drei gehören dem Zug „Allzeit bereit“ an.

Neuer Jungkönig wurde mit dem 23. Schuss Robin Crump – ebenfalls vom Zug „Allzeit bereit“. Damit tritt Robin in die Fußstapfen seines Vater Ralf Crump, der bereits zweimal Hubertuskönig wurde.

Im Anschluss fand das Gästeschießen statt. Hier gilt unser Dank noch einmal Hans-Peter Schlütter, dem Spender des Schinkens. Über den Gästepreis konnte sich nach dem 74. Schuss Jochen Hennen, der Präsident unserer Schützenbruderschaft, freuen.

Nach dem gemeinsamen Grünkohlessen ging es an die Ermittlung des neuen Hubertuskönigs.

Mit dem 67. Schuss holte Wilhelm Müdder den Vogel von der Stange und trägt sich damit als „Wilhelm der II.“ in die Analen der St. Hubertusschützen Neuss Furth e. V. ein.

Wilhelm ist stolze 80 Jahre alt und ist in der Düsseldorfer Altstadt aufgewachsen. Zusammen mit seiner Frau Christel hat er zwei Söhne und wohnt auf der Daimlerstraße. Er war früher begeisterter Hobbyangler. In den letzten Jahren hat er Flugreisen für sich und seine Frau entdeckt, auf denen beide auch von ihrem Hund begleitet werden.

Seine Schützenlaufbahn begann Wilhelm im 1. Düsseldorfer Fanfarenkorps. Im Jahre 1989 trat er dem Hubertuszug „Neu-Brücker-Jungen“ bei und konnte hier schon im Jahre 1989/90 Erfahrungen als Zugmajestät sammeln.
Im Zug bekleidete er bereits die Posten des Leutnants und des Feldwebels. Wilhelm ist nunmehr der 11. Hubertuskönig aus den Reihen der „Neu-Brücker-Jungen“.

Als Ritter stehen ihm Jörg Opitz (Kopf), Dennis von Zaleski (rechter Flügel), Ingo Karrasch (linker Flügel) und Dieter von der Ruhr (Schweif) zur Seite.

Wir sind König!

Franz Josef II. Breuer mit Ehefrau Barbara – Quelle: St. Sebastianus – Schützenbruderschaft Neuss-Furth e. V.

Die Neusser Furth hat einen neuen Schützenkönig. Am vergangenen Samstag holte Franz Josef Breuer den Holzvogel mit dem 108. Schuss von der Stange.

Franz Josef Breuer ist Mitbegründer des Zuges „Fröhlichkeit“ und marschiert seit 2015 mit den St. Hubertusschützen über die Furth. Darüber hinaus ist der neue König als stellvertretender Schatz und Spendenmeister im Komitee der St. Sebasianus-Schützenbruderschaft tätig. Ebenfalls engagiert er sich ehrenamtlich in kirchlichen Belangen.

Seine Majestät stammt aus einer begeisterten Schützenfamilie. Großvater, Vater, Onkel und Cousin waren führende Größen und teils auch Schützenkönige im Further Regiment. Im kommenden Jahr wird er sein 50-Jähriges als Schütze feiern.

Mit ihm freuen sich seine Ehefrau Barbara, seine Tochter Johanna und sein Sohn Alexander, der ebenfalls Mitglied des Zuges „Fröhlichkeit“ ist.

Wir wünschen Dir, lieber Franz Josef, ein unvergessliches Königsjahr!

 

30 Jahre Hubertuszug „Fooder Överdinger“

Die Geschichte der „Fooder Överdinger“ beginnt am 17. Juni 1987 auf der Neusser-Furth. Dort trafen sich 9 Freunde, um gemeinsam einen neuen Schützenverein zu gründen.

Diese Freunde und Gründungmitglieder sind Hans Dietze, Peter Erpenbach, Herbert Klasen, Ralf Lange, Helmut Schmid, Manfred Schillings, Ingo Tappermann, Jörg Werner und Peter Woschytzki.

Als Uniform kam nur die Hubertusuniform in Betracht und ein Name war schnell gefunden.

Pfingsten 1988 nahmen wir dann zum ersten Mal am Further Schützenfest teil. Wir haben es mit Bravour und eiserner Kondition überstanden und schon damals zeichnete sich ab, was den Zug bis heute zusammenhält. Alle Zugaktivitäten werden gemeinsam mit Frauen, Freundinnen und Kindern gestaltet.

1997 bestand unsere Zug  10 Jahre, was wir nicht nur gebührlich gefeiert haben. Wir entschlossen uns unsere erste Großfackel zu bauen. Zu unserem Glück hatten wir unter uns ein paar gute Handwerker und genügend Leute für die Zuarbeit. Das Motiv unserer Fackel lautete „Nikolausmaat op de Food“.

Im Jahr 2000 erholten sich einige Överdinger direkt nach Pfingsten im Urlaub auf Rhodos. Neben Sonne und Meer bot der Urlaub viel Spaß und vor allem „All Inclusive“. Nach Schützenfest eine fatale Sache – unsere Konstitution und Kondition war hervorragend, dennoch hatte fast jeder in der ersten Woche mal seine Auszeit. In der zweiten Woche begann dann die eigentliche Erholungsphase.

Wir nahmen an mehreren  Schützenfussballturnieren teil, mußten 2003 aber einsehen, dass Fußball nichts mehr für uns ist. Ingo Tappermann erlitt eine Verletzung an der Achillessehne und fiel sogar noch über Pfingsten als unser Oberleutnant aus.

2003 wurde es wieder Zeit für einen Överdinger Ausflug und so fuhren wir im Juli nach Holland ans Ijselmeer. Es waren alle mit an Bord und trugen zu einem gelungenen Ausflug bei. Wir erinnern uns gerne  an die Fahrradtour rund ums Ijselmeer, die Dank Gegenwind auf dem Rückweg immer länger wurde oder an die nicht zu klärende Frage, ob der Kölner Dom nun rechts- oder links-rheinisch liegt…

Nachdem die Kohlfahrt der Nordleute kennengelernt hatten, wollten wir zeigen, dass wir das noch besser können. Gesagt – und dank Hansi und Mechtilde Dietze – auch in die Tat umgesetzt. Im März 2005 startete die „Erste Further Kohlfahrt“ und so „boselten“ wir über die Furth, um den Tag dann bei Hansi und Mechtilde ausklingen zu lassen.

Viele gemeinsame Unternehmungen prägen noch heute die Gemeinschaft. Hierzu zählen Winterurlaube im Kleinwalsertal und im Zillertal, Sommerurlaube in Griechenland und in der Türkei sowie Fahrradtouren in die Biergärten in der näheren Umgebung.

Das jährliche Zugschießen wird auch schon mal mit der WIi oder der Armbrust erledigt.

In 2012 haben wir gemeinsam mit unsren Freunden vom Hubertuszug „Jagdfalken“ aus der Stadt unser 25 jähriges gefeiert und 2016 sind wir haben wir mit den „Jadgfalken“ bei deren 40 jährigem Jubiläum gemeinsam über den Markt marschiert.

Im Laufe der 30 Jahre haben die „Överdinger“ immmer wieder Verantwortung im Hubertuscorps übernommen. So wurden 10 Großfackeln gebaut.  Hans Dietze agierte viele Jahre als Festausschussvorsitzender und zweiter Vorsitzender des Corps. Im Jahr 2011 errang Michael Gedatus die Würde des Hubertuskönigs.

Wir freuen uns auf ein schönes Jubiläums-Schützenfest 2017 bei dem Woffram Zierold auf 50 Jahre und Hans Dietze auf 40 Jahre Regimentszugehörigkeit sowie Jörg Werner auf eine 25 jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft zurückblicken können. Im Jubiläumshjahr besteht der Zug aus folgenden aktiven Mitgliedern: Kim-Uwe Gauls (Oberleutnant), Michael Gedatus (Leutnant), Jörg Werner (Feldwebel und 2. Vorsitzender), Hans Dietze (Kassierer und 1. Vorsitzender), Ingo Tappermann, Wolfram Zierold, Günter Martin,  Andreas Braun, Frank Lindlau, Bastian Lindlau..

Als krönenden Abschluss des Jubiläums starten einige Zugmitglieder am Mittwoch nach Pfingsten in den einwöchigen Mallorca-Urlaub.

Der Hubertuszug „Springender Hirsch“ feiert runden Geburtstag.

„40 Jahre Schützenfest, auf der Furth ist unser Nest!“ – So könnte das diesjährige Motto der Großfackel lauten, die der Hubertuszug „Springender Hirsch“ in seinem Geburtstagsjahr auf den Straßen der Neusser Furth mitführen wird. Denn an Pfingsten 1977 marschierte man das erste Mal mit, beim traditionellen Schützenfest im Neusser Norden.

Die genauen Umstände und Hintergründe der Zuggründung verlieren sich leider etwas im „Staub der Geschichte“. Zumal, da keiner der ursprünglichen „Gründerväter“ unter den jetzigen Mitgliedern mehr vertreten ist. Diese fanden in der Zwischenzeit in anderen Körperschaften des Further Schützenwesens eine Heimat, oder haben sich gar in alle Winde verstreut, ja sogar bis nach Amerika. Wenn man jedoch den Gerüchten Glauben schenken darf, so hat man sich, wie das bei den Hirschen ja üblich ist, in den Anfängen des Zuges gründlich die Hörner abgestoßen. Der Phantasie waren kaum Grenzen gesetzt. Dieses Erbe blitz in Teilen heute noch durch, wenn mal wieder am Kirmesdienstag die Cocktailbar des Further Schützenzeltes gestürmt wird, oder die Tanzfläche zur Partyzone und Landeplatz für den „Flieger (… grüß´ mir die Sonne)“ erklärt wird.

Doch aus dem wilden Haufen dieser Anfangsjahre entwickelte sich eine Gemeinschaft, in der sehr viel Wert auf Kameradschaft und Zusammenhalt gelegt wird. Derzeit zählt der Hubertuszug „Springender Hirsch“ zwölf aktive Mitglieder, von denen einige auch im Vorstand der St. Hubertusschützen Neuss-Furth wichtige Ämter, wie das des Geschäftsführers, des stellvertretenden Geschäftsführers und Pressewarts und der Schießmeister bekleiden.

Man engagiert sich seit geraumer Zeit beim Fackelbau mit dem Anspruch Themen aufzugreifen und zu visualisieren, die für die Further Bürger von besonderem Interesse sind, und bereits mehrfach in der örtlichen Presse Erwähnung fanden, ob es nun die Euro-Krise oder die Neusser Bürgermeisterwahl war. Dabei muss die Umsetzung dieser Themen einem selbstauferlegten, sehr hohen Grad an Perfektion genügen. Einfach kann ja jeder!

Und da es sich ja um einen Schützenzug handelt, fühlt man sich auch dem Schießsport verpflichtet, und stellt seit Jahren mit der Mannschaft den inoffiziellen „Vereinsmeister“ im Hubertuskorps.

Darüber hinaus pflegt man eine rege Partnerschaft mit den Hubertusschützen der Heimatstadt Neuss. Denn fünf der Zugmitglieder marschieren ebenfalls in den Reihen des Hubertuszuges “Phönix“ über den Markt.  Und auch sonst ist man der Kultur und der Geschichte der Heimatstadt sehr verbunden, was sich in Teilnahmen an historischen Stadtführungen, bei denen es ja immer etwas zu lernen gibt, manifestiert. Natürlich nicht ohne auch die örtlichen Gastronomiebetriebe zu besuchen.

Kameradschaft, Zusammenhalt und eine gesunde Diskussionskultur – letztere sehr zum Nachteil der etwaigen Nachbarn der jeweiligen Ausrichter der monatlichen Versammlungen – zeichnen diese Truppe also schon seit 40 Jahren aus. Und es bleibt zu hoffen, dass dies noch lange so weitergeht. Darauf ein dreifaches „Springender Hirsch!“

Hubertuskönig 2016/2017 – Markus III. Herfurtner

Geboren am 29.05.1978 in Neuss, macht schon die Verbundenheit zum Schützenfest auf der Furth deutlich. Mit diesem Datum hat sich Markus III. Herfurtner eine große Wahrscheinlichkeit gesichert, seinen Ehrentag während der tollen Tage im Neusser Norden feiern zu können. Nach verschiedenen Stationen auf der Morgensternsheide, in Hückelhoven, Glehn und Norf, zog es Markus Ende 1983 mit der Familie wieder auf die Furth, wo er auch aufgewachsen ist.

Seine schulische Karriere absolvierte er an der Karl-Kreiner-Schule und anschließend am Marie-Curie-Gymnasium, welches er 1997 mit dem Abitur verließ.

Nach dem Wehrdienst begann Markus eine Ausbildung zum Steuerfachwirt, schloss diese 2005 erfolgreich ab und darf sich seit 2008 Steuerberater nennen. Im Jahr 2014 machte er sich selbständig und führt seitdem seine eigene Kanzlei am Stadtarchiv in Neuss.

Markus lebt seit 2003 in Grimlinghausen, ist seit 2006 mit Nicole verheiratet und hat zwei Söhne (3 und 8 Jahre).

Der aktuelle Hubertuskönig blickt bereits auf eine lange Aktivenzeit im Schützenwesen zurück. Zwischen 1990 und 2004 war Markus Mitglied im Fanfarenkops Neuss-Furth 1979 e.V. und engagierte sich dort einige Jahre im Vorstand als Kassierer und Schriftführer.

Als Hubertusschütze marschiert Markus seit 2003, im Hauptmannszug ‚Further Jungschützen‘, durch die Straßen der Nordstadt. Seit dieser Zeit ist er außerdem Mitglied in einem Jägerzug in Grimlinghausen und gehört, als 2. Kassierer und 2. Schriftführer, aktuell dem Vorstand des dortigen Jägercorps an.

Der leidenschaftliche Schütze, der sehr gern Zeit mit seiner Familie verbringt, Ski fährt und sich für Fußball interessiert, krönte am 16.10.2016 seine bisherige Schützenlaufbahn. Mit dem 61. Schuss sicherte sich Markus Herfurtner die Würde des Hubertuskönigs und strahlte mit der Sonne um die Wette. Noch am selben Tag im Rahmen des Patronatstages proklamiert, ist Markus III. Herfurtner, 2016/2017 der höchste Repräsentant der St. Hubertusschützen von 1955 Neuss-Furth.

Auszeichnungen für Hubertusschützen

Auf dem gestrigen Patronatstag wurden vier St. Hubertusschützen ausgezeichnet!

Detlef Weiss (Wisseberger Jonges) für 25 Jahre Bruderschaft.

Daniel Garbuio (Further Jungschützen) und Robert Dost (Springender Hirsch) mit dem Silbernen Verdienstkreuz.

Oliver Lebioda (Further Jungschützen) mit dem Hohen Bruderschaftsorden.

Herzlichen Glückwunsch!

Fotoquelle: St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Neuss-Furth e.V. | Fabian Franken