Chronik

Hubertuszug „Further Jungschützen“ (1955)

Bereits 1908 wurde erstmalig eine St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft auf der Neusser Furth erwähnt. Leider ist heute nicht mehr bekannt, wer zu diesen frühen Mitgliedern zählte und so verliert sich die Spur der ersten Hubertusschützen durch das Kirmesverbot von 1914. Es dauerte dann letztendlich bis zum Jahre 1955, ehe sich einige Fußball- und Taubenfreunde zusammentaten und die Formation der Hubertusschützen in Form des  Hubertuszug „Further Jungschützen“ erneut ins Leben riefen. Erster Oberleutnant und Zugführer, bis zum Jahr 1959, war das heutige Ehrenmitglied Willi Herrmann. Er war damals als Einziger der Gründer verheiratet und bei der Überlegung welcher Zug gegründet werden sollte, riet ihm seine Frau Martha einen Hubertuszug ins Leben zu rufen.

Theo Edenhofner, einer der Mitbegründer, ist den Hubertusschützen lange als aktiver Schütze treu geblieben. Er übernahm ab 1967 die Führung der Hubertusschützen und unter seiner Leitung wurde aus einer Gesellschaft von 13 Mitgliedern ein stolzes Corps von ca. 180 aktiven Marschierern. Bis zum Januar 2009 führte er das Corps als Major. Danach übergab er die Führung in jüngere Hände, in die des Majors Wilfried Moosbauer und an Dirk Schmitz als 1. Vorsitzenden.

Fahnenschwenker Wolfgang Hermes (1984)

Die Hubertusschützen bestanden bis zum Jahre 1975 einzig aus dem Zug der „Further Jungschützen“. In diesem Jahr erfolgten die ersten Anfänge zur Corpsgründung, da man ab 1975 regelmäßig mit einer eigenen Musikkappelle aufmarschierte. Im Jahre 1976 gelang es, einige Jungen im Alter von 9 bis 12 Jahren für das Schützenfest zu begeistern, die als Jungschützengruppe den Hubertusschützen voran marschieren sollten. Heute ist aus dieser Gruppe der eigenständige Zug „Springender Hirsch“ geworden. 1979 wurde Theo Edenhofner vom Oberst des Further Schützenregiments zum Major ernannt. Darüber hinaus wurde eine eigene Corpsfahne angeschafft, eine Fahnenkompanie gegründet und der Hubertuszug „Treue Schluppen“ aufgenommen. Damit war die Corpsgründung vollendet. In den nächsten Jahren kamen noch einige Züge hinzu.

Major Wilfried Moosbauer und Adjutant Dirk Schmitz (2014)

Seit 1984 wird regelmäßig am Sonntag vor St. Hubertus, dem 3. November, ein Vogelschießen um die Würde des Hubertuskönigs durchgeführt. Erster Hubertuskönig wurde Manfred I. Schlaak, langjähriges Mitglied des Hubertuszuges „Further Jungschützen“ und zum damaligen Zeitpunkt Hauptmann der Hubertusschützen. Im Jahre 2010  konnte Manfred Schlaak, nunmehr passives Mitglied der Hubertusschützen, die Würde des Schützenkönigs der Neusser Furth erringen. Seit dem Jahr 1989 wird ebenfalls ein Hubertusjungkönig ermittelt. Der erste Hubertusjungkönig hörte ebenfalls auf den Namen Schlaak und war der Sohn des ersten Hubertuskönigs Markus I.  Schlaak. Im Jahr 2017 gab es erneut einen Wechsel im Vorstand. Marcel Hähnen löste Dirk Schmitz als 1. Vorsitzenden ab.

Bis zum heutigen Tage sind die Hubertusschützen darauf bedacht, dass das Auftreten der Hubertusschützen in der Öffentlichkeit sauber, ordentlich und akkurat sein muss und dass der freundschaftlich-familiäre Charakter immer im Vordergrund steht